Bergige Regionen, aktive Vulkangebiete und nährstoffarme Böden: Der widerstandsfähige Manukabaum (Leptospermum scoparium) wächst dort, wo sonst kaum noch etwas gedeiht. Das strauch- oder baumförmige Myrtengewächs (Myrtaceae) stammt ursprünglich aus Australien, kommt jedoch genauso in Neuseeland vor. Für die neuseeländischen Ureinwohner (Maori) ist der Manukabaum heilig. Dass er sich auch unter widrigsten Umständen entfalten kann, macht ihn zum Symbol für den Überlebenswillen und die Lebensstärke. Genau deswegen besagt ein Sprichwort der Maori auch: „Unterschätze keinen Mann von kleiner Statur – er könnte so stark und zäh sein wie der Manukabaum.“
Manuka, auch neuseeländischer Teebaum genannt, gilt als universelles „Allheilmittel“. Aus ihm können etwa der beliebte Manuka-Tee und der sehr bekannte Manuka-Honig hergestellt werden. Letzterem werden besonders viele heilende Eigenschaften nachgesagt. Laut Studien wirkt Manuka-Honig antibakteriell, was wohl auf den verhältnismäßig hohen Gehalt von Methylglyoxal zurückzuführen ist. Aufgrund dessen wird er in der Küche und der Medizin eingesetzt.
sublimare Manuka
Ein weiterer Bereich, in dem gerne auf Manuka zurückgegriffen wird, ist die Herstellung von ätherischen Ölen. In diesem Fall werden sie durch Wasserdampfdestillation der Blätter und Zweige gewonnen. 150 Kilogramm Pflanzengut sind für einen Kilogramm ätherisches Manukaöl notwendig. Da es außergewöhnlich viele Pheromone beinhaltet, kann es in hoher Konzentration unangenehm riechen. Wird das Öl jedoch großzügig verdünnt, entfaltet es seinen guten Duft.
In den Produkten von CULUMNATURA ist Manukaöl in den 100 % NATURreinen ätherischen Ölmischungen sublimare für empfindliche Haut und sublimare für entzündliche Haut enthalten. Und natürlich in sublimare Manuka in Bioqualität! Denn dieses ätherische Öl wirkt hautpflegend, zellerneuernd und regenerierend. Bei juckender (Kopf-)Haut kann es juckreizstillend und entspannend sein. Zudem wird es auf schlecht heilende oder geschädigte Hautstellen aufgetragen.
Ein „Schutzschild“ für die Seele
Überhaupt kann Manukaöl den Organismus bei der Wundheilung unterstützen, es gilt als schmerzlindernd und entzündungshemmend. Deshalb wird es unter anderem bei Mundschleimhautentzündungen und Gürtelrose angewendet. Durch die stark antibakteriellen und antimykotischen Eigenschaften bietet sich dieses ätherische Öl darüber hinaus bei Pilzerkrankungen an. Auch kann es dafür sorgen, dass sich Hämatome (Blutergüsse) schneller auflösen.
Auf der anderen Seite kann Manukaöl als „Schutzschild“ für die Seele agieren, weil es vor Reizüberflutungen wie Alltagsbelastungen und Hektik abschirmen soll. Bei übermäßigem Stress kann es das seelische Gleichgewicht durch seine beruhigenden und gleichzeitig anregenden Eigenschaften wieder herstellen und die psychischen Abwehrkräfte stärken. Dieses ätherische Öl soll Stresshormone regulieren und sie abbauen. Da es seelisch stabilisierend wirkt, wird es zum Beispiel bei Nervosität und Unruhe herangezogen.
Quellen:
Monika Werner & Ruth von Braunschweig: Praxis Aromatherapie. Grundlagen, Steckbriefe, Indikationen. 6. Auflage, 2020. Haug Verlag. ISBN: 978-3-13-243471-4
Wolfgang Steflitsch, Dietmar Wolz, Gerhard Buchbauer, Eva Heuberger, Ingeborg Stadelmann (Hrsg.): Aromatherapie in Wissenschaft und Praxis. 2. Auflage, 2021. Stadelmann Verlag. ISBN: 978-3-943793-96-3
https://www.vivere-aromapflege.de/oele-lexikon/